Tsunami in Khao Lak

Am 26. Dezember 2004 ereignete sich eine der grössten Naturkatastrophe aller Zeiten. Die Länder am Indischen Ozean wurden Opfer einer riesigen Flutwelle, welche durch ein Erdbeben vor der Küste Sumatras ausgelöst wurde. Auch Thailand war von der Katastrophe betroffen. Besonders schwer traf es die Region Khao Lak. Nirgendswo sonst in Thailand war die Verwüstung so gross wie in Khao Lak, nirgendswo mussten mehr Menschen ihr Leben lassen als in Khao Lak. Insgesamt verloren gut 200'000 Menschen ihr Leben. Dieses schreckliche Ausmass der Katastrophe realisierte man lange Zeit nicht. Das Wort Tsunami war bis zu diesem Tag den meisten völlig unbekannt. Medien in aller Welt sprachen in ersten Meldungen von wenigen hundert Toten. Diese Zahl stieg dann mit jeder Stunde deutlich an und erreichte ziemlich schnell die 100'000 Marke. Da im Dezember viele Touristen ihre Ferien in Khao Lak oder sonstwo im indischen Ozean verbrachten waren auch viele Ausländer unter den Todesopfern. Niemand reagierte damals auf erste Anzeichen eines Tsunamis. Niemand wusste das so etwas überhaupt passieren kann. Schon gar nicht kannte man die Alarmzeichen eines Tsunamis. Aus diesen Fehlern hat man gelernt. Heute dürften kaum mehr ein Tourist seelenruhig die grosse Welle am Horizont beobachten, welche sich dem Ufer nähert ohne die Flucht zu ergreifen. Damals, beim Tsunami im Jahr 2004 standen die Menschen vor der grossen Wasserfront und staunten.

Die Regierung hat mittlerweile auch ein Tsunamiwarnsystem installiert. Dieses soll die Menschen in den gefährdeten Gebieten vorzeitig warnen. Allerdings weiss niemand ob das System wirklich funktioniert und im Ernstfall rechtzeitig warnen kann. An den meisten Strränden stehen grosse Türme mit Sirenen, welche im Notfall einen Warnton abgeben. Falls sie einen solchen hören sollten sie sich schnellstmöglich in Sicherheit bringen. Beachten sie diese Warnungen unbedingt und nehmen sie sie nicht auf die leichte Schulter. Folgen sie den aufgestellten Evakuationsschildern, die ihnen den Weg zu sicheren Stellen im Landesinnern weisen. In einer solchen Situation geht es um Minuten, welche über Leben oder Tod entscheiden. Klären sie bei einem Alarm nicht erst ab ob es sich nicht um ein Fehlalarm handelt und sammeln sie nicht erst noch Reisegepäck zusammen. Falls sie einen Pass und Bargeld gleich griffbereit haben nehmen sie dieses mit, falls nicht vergessen sie es. Materielle Dinge lassen sich ersetzen ihr Leben nicht. Versuchen sie nicht ein Foto von einem Tsunami zu machen. In dem Moment indem sie die Welle erblicken können ist es zu spät um sich in Sicherheit zu bringen. Falls immer möglich flüchten sie ins Landesinnern. In Khao Lak müssen sie den Highway überqueren um überhaupt in Sicherheit zu gelangen. Beim Tsunami 2004 reichte die Welle bis hinter das Gebiet im Highway. Noch heute ist in der Nähe von Bang Niang ein grosses Polizeiboot zu sehen, welches von der Flutwelle mitgerissen und bis hierhin transportiert wurde.

Verhaltensweise bei einem Tsunami

Entlang der Küste in Khao Lak befinden sich Evakuierungstafeln, welche ihnen  die Wege im Falle einer Evakuierung mitteilen. Diese Routen führen sie auf schnellstmöglichstem Weg in sicheres Gebiet. Analysen des vergangenen Tsunamis haben ergeben, dass es oftmals zu Folgewellen kommen kann, welche gar noch stärker und gefährlicher sind als die erste Welle. Bleiben sie deshalb unbedingt beim Sammelpunkt bis die Behörden Entwarnung geben. Kehren sie nicht nach eigenem Ermessen zurück an den Strand oder ins Hotel, nachdem die erste Flutwelle vorbei ist.



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