Verhaltensregeln in Thailand

Thailand gilt als "Land des Lächeln". Die Thais sind meistens sehr freundlich und gegenüber Fremden sehr aufgeschlossen. Respekt wird in Thailand grossgeschrieben. Die Thais sind allerdings auch sehr zurückhaltend. Hier kommt keiner in den Sinn eine Bekanntschaft wie in Amerika mit einem starken Schlag auf die Schulter zu begrüssen. Wer in Thailand Urlaub macht, der sollte sich mit einige Verhaltensweisen vertraut machen. Bei Ausländern drücken die Thais zwar immer wieder ein Auge zu, doch empfiehlt es sich trotzdem möglichst in kein Fettnäpfchen zu treten. Was für Verhaltensweisen sie während ihres Urlaubs in Khao Lak beachten sollten haben wir ihnen hier zusammengestellt.

Sie sollten auf keinen Fall:

den König sowie die Königsfamilie beleidigen

Die Thais verehren die Königliche Familie. In Vielen Häusern und Büros hängen Bilder des Königs. Auch auf jeder Münze und Note ist sein Kopf zu sehen. Majestätsbeleidigung führt zu Gefängnisstrafen. Äussern sie sich also nie vor Thailändern abfällig über die Königsfamilien, sie bringen ihren Gesprächspartner damit auch in eine unangenehme Situation. Falls ihnen einmal ein Geldschein oder eine Münze auf den Boden fällt, stehen sie nicht mit den Füssen darauf sondern heben sie diese mit den Fingern auf. Das Treten auf den Kopf des König auf der Banknote könnte bereits als Beleidigung des Königshauses ausgelegt werden.

Nie mit den Fingern auf heilige Gegenstände zeigen

In Thailand ist es verpönnt mit dem Finger auf einen heiligen Gegenstand, beispielsweise eine Buddastatue zu zeigen. Auch auf andere Menschen zeigt man hier nicht mit dem Finger.

Den Kopf eines Menschen anfassen

Der Kopf gilt im Buddhismus als Ort der Seele und ist damit der heiligste Teil des menschlichen Körpers und darf nicht von Fremden angefasst werden.

Tempelanlagen in unangebrachter Kleidung betreten

Tempel dürfen sie nicht in Badehosen oder Schulterfreier Kleidung betreten. Frauen müssen ihre Knie bedecken und sollten ein langärmliges Short tragen. Auch auf angemessene Schuhe sollten sie Wert legen. Die Schuhe zieht man bei Besuch eines privaten Hauses aus. Deshalb sieht man in Thailand häufig vor den Wohnungen Berge von Schuhen.

Ausländer verneigen sich nicht mit einem Wai

Unter dem Wai verstehen man eine höfliche Verneigung, die Handflächen sind dabei aneinander gepresst und befinden sich auf der Brust. Während ihres Aufenthalts in Thailand wird ihnen diese Geste oftmals auffallen. Viele Ausländern versuchen dies dann nachzumachen, und begegnen den Hotelangestellten auch mit einem Wai. Dies ist in Khao Lak und in Thailand allerdings nicht üblich. Mit dem Wai drücken die Thais ein Statusverhältnis aus. Es ist jeweils der "statusmässig tiefer stehende", welcher den andern mit einem Wai begrüsst. Ausländern, die Farangs, haben einen eigenen Status in Thailand. Es reicht deshalb vollkommen, wenn sie auf ein Wai des Hotelpersonals mit einem Kopfnicken und einem Lächeln reagieren.

Die richtige Anrede beachten

In Thailand spricht man die Menschen grundsätzlich mit dem Vornamen an. Untereinander sprechen sich die Thais grundsätzlich mit dem Spitznamen an. Die Kinder erhalten nach der Geburt von ihren Müttern jeweils einen Spitznamen.

Herumschreien und heftig streiten

In Thailand bleibt man stets ruhig und zurückhaltend. Mit herumschreien und brüllen erreichen sie hier überhaupt nichts. Falls sie sich im Hotel, oder in einem Restaurants über etwas beschwerden wollen machen sie dies stets in einem ruhigen Ton. Selbst bei heftigen Streitereien fangen gilt es in Thailand als unangemessen herumzuschreien. Dies ist oftmals sehr kontraproduktiv und führt erst recht nicht zum angestrebten Ziel.

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